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Spielerschutz

  1. Über die Frage, ob der Erfolg im Pokerspiel mehr von den persönlichen Fähigkeiten des Spielers oder vom Zufall abhängt, lässt sich stundenlang diskutieren. Eigentlich sind wir der Meinung, dass Pokern, im Gegensatz etwa zum Automatenspiel, kein Glücksspiel ist: “Eine Hand Poker ist 100% Glück, ein Jahr Poker ist 100% Können”, sagt dazu der Sieger der World Series of Poker 2004, Greg Raymer. Sicher ist, dass es eine Aufgabe des Staates ist, seine Bürger vor den Gefahren eines übermäßigen und krankhaften Spielkonsums zu schützen.
  2. Pokern als Freizeitbeschäftigung ist dann ein Vergnügen, wenn die Teilnahmegebühr gering ist und somit das Verlustrisiko nahezu bei Null liegt. Das Spiel steht im Mittelpunkt und die kurzweiligen Stunden, wenn Konzentration, Geduld und strategisches Denken – gepaart mit einem Funken Glück – aufeinander treffen und ein Spieler durch Können glänzt.
  3. Die Organisatoren der Poker-Bundesliga haben sich dem Grundsatz verschrieben, Pokern in der Variante Texas Hold’em zum Volkssport zu machen. Spielsucht und krankhafter Spieltrieb sind hier fehl am Platz und wir setzen alles daran, dass der Spieler durch seine Teilnahme an der Poker-Bundesliga vor möglichen Entgleisungen geschützt ist. Die niedrige Teilnahmegebühr und die Registrierung aller Spieler tragen dazu bei.
  4. Spieler, die außer Pokern nichts anderes mehr im Sinn haben, bitten wir, sich an eine Beratungsstelle zu wenden. Wer dem Impuls zum Glücksspiel oder Wetten nicht mehr widerstehen kann, oder gravierende Folgen seines Spieltriebs im persönlichen, familiären oder beruflichen Umfeld erlebt, sollte besser die Finger von den Karten lassen.